Babysitter Tipps und Kosten
Oft stehen Eltern vor der Herausforderung, berufliche und private Termine mit der Betreuung ihrer Kinder zu vereinbaren oder wünschen sich Zeit für Zweisamkeit mit dem Partner. Nicht immer ist jedoch eine geeignete Betreuungsperson aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis verfügbar. In diesem Fall können Eltern sich auch dafür entscheiden, einen Babysitter zu engagieren.
Auf der Suche nach einem Babysitter können Eltern verschiedene Möglichkeiten nutzen. Über Inserate in den Kleinanzeigen der Tageszeitung können interessierte Eltern die Kontaktdaten von Betreuungspersonen erhalten. Auch die Suche im Internet oder über örtliche Vereine kann hilfreich sein. Zudem können Eltern sich im Freundes- und Bekanntenkreis umhören und sich einen Babysitter empfehlen lassen.
Ist eine mögliche Betreuungsperson gefunden, möchten die Eltern natürlich sicher gehen, dass diese Person geeignet ist, um ihr das eigene Kind anzuvertrauen. Dazu können sich Eltern zunächst an der fachlichen Qualifikation des potentiellen Kinderbetreuers orientieren. Ein Lehrgang der Ersten Hilfe oder ein Babysitter- Lehrgang, beispielsweise vom Kinderschutzbund, sind hier gute Anhaltspunkte. Zudem können Eltern um Referenzen von früheren Arbeitgebern bitten. Besonders wichtig ist jedoch der persönliche Eindruck. Bei einem ersten Kennenlernen sollte der Babysitter offen und freundlich auf die Eltern und das zu betreuende Kind zugehen können. Im Umgang mit dem Kind sollte er sich geduldig zeigen und interessante Ideen zur Beschäftigung mitbringen.
Wenn die Eltern eine bestimmte Person als geeignet befunden haben, gilt es häufig, über die Bezahlung der Betreuungs- Leistung zu verhandeln. Die Vergütung hängt dabei vom Alter und Ausbildungsstand des Babysitters ab, aber auch vom Arbeitsumfang, sowie vom Zeitraum und der Dauer der Betreuung. Zudem sind regionale Differenzen bei der Bezahlung möglich. Der Stundenlohn kann daher erheblich variieren, beträgt aber in der Regel zwischen drei und 15 Euro. Für längere Betreuungszeiträume ist es oft üblich, einen Pauschalpreis festzulegen.
Neben der Bezahlung sollte auch die Frage der rechtlichen Absicherung im Vorfeld geklärt werden. Die Eltern sollten dafür die Betreuungsperson innerhalb einer Woche beim gesetzlichen Unfallversicherungsträger anmelden und darauf achten, dass der Babysitter selbst über eine erweiterte Haftpflichtversicherung verfügt.
Auf diese Art können Eltern eine geeignete Betreuungsperson für ihren kleinen Schatz finden und sich mit einem guten Gefühl berufliche und private Freiräume schaffen.
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